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Neues Tiefflugphänomen über Egelsbach und Umgebung

Am Sonntag, den 21. Juni, kam es über der Gemeinde Egelsbach zu einigen außergewöhnlich tiefen Überflügen, durch startende Großflugzeuge vom Rhein-Main-Airport. Mit wenigen Minuten Abstand flogen einige Airbus-Modelle in Höhen von knapp 1.000 Metern, was bei startenden Maschinen dieser Größe sehr bedrohlich wirkt. Das waren keine Einzelfälle, denn nur wenige Tage später durfte man weitere Tiefflüge dieser Art zu ähnlichen Uhrzeiten erleben.

Unsere Beschwerde beim zuständigen Amt, der Bundeaufsicht für Flugsicherung in Langen, führte zur üblichen Routineantwort per Formblatt, mit dem Inhalt, dass alle diese Vorgänge völlig in Ordnung wären.
Dieser Umgang mit berechtigten und qualifizierten Lärmbeschwerden ist normal und nicht sehr überraschend.
Sehr überascht hat mich dagegen in diesem Zusammenhang eine Textpassage in einem Dokument der Fraport mit dem Titel „Aktive Schallschutzmaßnahmen“ vom 27.06.2015, in dem ganz am Ende des Dokumentes folgender Satz zu lesen ist:

„….Die Veränderung der oben genannten Route im Norden Darmstadts geht allerdings mit einer Verlagerung der Überflüge auf die nördlicher gelegenen Siedlungsbereiche im Landkreis Darmstadt-Dieburg (zum Beispiel Egelsbach) einher. Für dieses neue Überflugszenario wurden rechnerisch Lärmzunahmen ermittelt, die in diesem Gebiet zu einer Anpassung der Lärmschutzzonen führen würden.“

Eine Anpassung der Lärmschutzzonen kann eine Siedlungsbeschränkung nach sich ziehen, und ist für die Betroffenen Anwohner bzw. deren Gemeinden immer mit immensen Nachteilen verbunden.

Was mich aber noch mehr schockiert ist die Tatsache, dass die Fraport anscheinend nicht weiß, wo Egelsbach liegt. Und wenn die Fraport nicht weiß, dass Egelsbach im Landkreis-Offenbach liegt, weiß sie vielleicht auch nicht, dass sich da der größte Verkehrslandeplatz Deutschlands befindet, wo kleinere Flugzeuge in diesen niedrigen Höhen nach Sicht an- und abfliegen.

Jahresgruß 2013 der FLAG-E

Info No 8_Dezember-2013_flag-e_Seite_1>>>Zum Lesen einfach auf das Bild klicken!

Ich wünsche Ihnen frohe Weihnachten und ein gutes, gesundes und ruhiges neues Jahr!

Egelsbach, Dezember 2013

Günther de las Heras
1.Vorsitzender
Flug Lärm Abwehr Gemeinschaft Egelsbach e. V.

Mitteilung der FLAG-E zum Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes vom 20.11.2013

Die Klage der Gemeinde Egelsbach gegen die Verlagerung des südlichen Gegenanflugs direkt über ihre Ortsmitte ist am 20.11.2013 von der zuständigen Kammer des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes in Kassel abgelehnt worden.
Es ist nicht ihr erstes Urteil zugunsten der Flugindustrie und zu Lasten der vom Fluglärm geplagten Bevölkerung im Rhein-Main-Gebiet.

Die Richter wollten dabei dem Hauptargument der klageführenden Gemeinde Egelsbach nicht folgen, dass nämlich das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung bei der Festlegung der Flugrouten einen Abwägungsfehler begangen hatte. Alternativen mit weniger Lärmbelastungen sind der Klägerin zufolge weder geprüft noch berücksichtigt worden.

Ausschlaggebend für die Klage in Kassel war, dass die Einwohner der Gemeinde Egelsbach seit der Änderung des südlichen Gegenanflugs im März 2011 nun auf verschiedenen Höhen sowohl von Flugzeugen des Flugplatzes Egelsbach, als auch von Großflugzeugen zum Rhein-Main-Airport überflogen werden. Die Gemeinde Egelsbach ist seit Jahren von der Fluglärmentwicklung am größten Verkehrslandeplatz Egelsbach in unmittelbarer Nachbarschaft zu ihren Wohngebieten massiv betroffen.

Diese offensichtliche Summierung des Fluglärms wurde nun im Prozess erfolgreich von der Deutschen Flugsicherung (DFS) im Auftrag für die Bundesbehörde  in Frage gestellt. Obwohl niemand die Lärmbelastungen der einzelnen Flugplätze für sich ernsthaft  in Frage stellt, bezweifelte die DFS einen Zusammenhang. Mathematisch ausgedrückt stellt die DFS die Formel 1+1=1 in den Raum, und konnte damit das Gericht erfolgreich überzeugen. Grundsätzlich beschäftigt sich die DFS nämlich in keiner Weise mit der qualitativen Auswirkung des Fluglärms bei der Bewertung der Flugstrecken. Stattdessen werden auf Basis unnachvollziehbaren Daten „überflogene Köpfe“ gezählt bzw. geschätzt. Es gibt keine nachvollziehbaren Standards zur Fluglärmberechnung, und deshalb spielt die Fluglärmbelastung in ihren Verfahren keine Rolle. Dieser mangelhaften Arbeitsweise ist nun auch das Gericht gefolgt. Deshalb wurde auch das von der Klägerin vorgebrachte Gutachten verworfen, obwohl es auf Daten der DFS beruht und methodisch fehlerfrei ist.

Wirksamer war dagegen schon in der ersten Sitzung am 30. Oktober die massive Präsenz der Anwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer LLP, die im Auftrag der beklagten Behörde mit einem guten Dutzend Juristen großen Eindruck machte. Diese vom Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung beauftragte und mit Steuergeldern finanzierte  internationale Großkanzlei ist auch als juristische Kompetenz für die Flugindustrie gesetzt.

Am Ende des Tages scheiterte also der erneute Versuch einer Kommune und ihrer Bürger, gegen lösbare Probleme vorzugehen, an den Mitteln und der Durchsetzungsfähigkeit ihrer eigenen Bundesbehörde, die mit den Steuern ihrer Bürger die Interessen der Luftfahrtindustrie finanziert.

Egelsbach, 20.11.2013

Günther de las Heras

1. Vorsitzender
Flug Lärm Abwehr Gemeinschaft Egelsbach e. V.
http://www.flag-egelsbach.de

Pressestimmen

Verhandlungstermin in Verfahren gegen Anflugverfahren zum Flughafen Frankfurt Main

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel wird am

 

Mittwoch, dem 30. Oktober 2013, 10.15 Uhr
Raum 300, 3. OG

über eine weitere Klage gegen die Festsetzung von Anflugverfahren zum Flughafen Frankfurt Main (9 C 875 /12.T – sog. südlicher Gegenanflug -) mündlich verhandeln. Klägerin ist die Gemeinde Egelsbach. >> Hier geht es zur Seite des VGH

Wir werden Sie hier umgehend über das Urteil informieren!

Statusmeldung 15:57 Uhr: Die Verhandlung läuft noch.

Statusmeldung 17:50 Uhr: Nach über 6 Stunden wurde die Verhandlung bzw. der Urteilsspruch auf den 20. November vertagt.
Mehr dazu hier: Pressemeldung der op-online

 

Vorstand der FLAG-E am 18. April erneut gewählt – anschließender Infoabend zum Flugplatz gut besucht

Bei der gut besuchten Mitgliederversammlung am 18. April 2013 stand nach zwei Jahren mal wieder die Wahl des Vorstandes an. Bei der Wahl gab es keine Überraschungen: der alte Vorstand ist auch der neue, er wurde im Amt bestätigt und ist ab Mitte Juni 2013 wieder für zwei Jahre gewählt:

1. Vorsitzender: Günther de las Heras
2. Vorsitzender: Rüdiger Luchmann
Schatzmeister: Norbert Frerichmann und
Schriftführer: Helmut Schreiber.

Es wurde bereits jetzt auf den jährlichen Fahrradkorso rund um den Flugplatz am 1. September hingewiesen. Listen für Helfer bei Kuchen, Auf-/Abbau und Ordnern stehen noch vor den Ferien auf der Homepage – wir brauchen wie immer Freiwillige.

An die Mitgliederversammlung schloss sich ein öffentlicher – auch für Nicht-Mitglieder gedachter – Infoteil zu Themen rund um den Flugplatz an. Wir wollen damit allen Bürgern auch in Zukunft mit diesem Konzept die Gelegenheit geben, sich zumindest einmal im Jahr über den Stand in Sachen Flugplatz zu informieren, auch wenn nichts „Spektakuläres“ passiert. Es ist immer wichtig, die Entwicklung mit zu verfolgen, um nicht von neuen Situationen überrascht zu werden.

Die etwa 80 Besucher erhielten einen umfassenden Überblick über die Situation am Flugplatz nach dem erfolgreichen Bürgerentscheid 2009, der die Vollprivatisierung verhindert hat. Dabei wurde auch der erneute Versuch des Bürgermeisters der Stadt Langen vom Herbst 2012 angesprochen, die Anteile nach Ablauf der Bindefrist des Bürgerentscheids doch noch zu veräußern. Das Fazit war klar: ohne das Wissen um die Entwicklungen in der HFG durch die Position als Minderheitengesellschafter in den Gesellschafterversammlungen würden Egelsbach und Langen kaum etwas vom Mehrheitsgesellschafter Netjets über die Pläne am Flugplatz erfahren, da dessen Informationspolitik als zurückhaltend zu bezeichnen ist. Die FLAG-E versucht weiterhin in der Fluglärmkommission, auf dem laufenden Stand der Dinge zu bleiben und Einfluss auf die Entwicklung am Flugplatz zu nehmen.

Mit einem Ausbau oder wenigstens mit der Einführung des Instrumentenflugs kommt die HFG nicht voran. Die angekündigten Millionen sind auch nach 3 Jahren noch nicht investiert und der Instrumentenflug in Egelsbach steht offenbar im Konflikt mit dem Rhein-Main-Flughafen. Das Prüfverfahren zur Einführung ist aber noch nicht abgeschlossen.

Anhand der aufgezeigten jährlich weiter steigenden Verluste der HFG ist fraglich, ob Warren Buffet als dem hinter Netjets stehenden Investor diese Vernichtung seines Geldes weiter mit ansehen wird oder ob dieses Investment als gescheitert beendet werden wird – zumal die Flugbewegungen im Bereich der Geschäftsflieger derzeit zurückgehen.

Weniger erfreulich als bei den zurückgehenden Flugbewegungen ist die Akzeptanz der Fluglärmbeschwerden der Anwohner bei den Behörden. Langwierige, undurchsichtige Verfahren, viele Spielräume für die Piloten bei der Platzrunde, wenig festgestellte Verstöße und wenn – dann geringe Geldbußen – machen es dem Bürger schwer, sich gegen Falschflieger wirksam zur Wehr zu setzen. Zahlen zeigen einen Rückgang der Beschwerden, wohl auch, weil das Verfahren so mühselig und frustrierend für den Bürger ist. Diesen Eindruck bestätigten die Besucher des Infoabends. Auch war nach den Erfahrungen der Anwesenden kein deutliches Interesse der zuständigen Behörden erkennbar, den Beschwerden der Bürger engagiert nachzugehen – wohl auch wegen der Spielräume bei der Feststellung von Gesetzesverstößen. In diesem Bereich muss noch einiges nachgebessert werden, um dem Schutzbedürfnis der Bürger besser entgegen zu kommen. Ein Besucher bemerkte zu recht: „Jede Geschwindigkeitsüberschreitung im Straßenverkehr kostet ein Vielfaches mehr als ein falsch geflogener Flieger über Egelsbach“.

Schließlich wurde noch ein Überblick über die Situation des südlichen Gegenanflugs zum Rhein-Main-Flughafen über Egelsbach und Umgebung seit 2011 gegeben. Eine Entscheidung im Klageverfahren der Gemeinde Egelsbach steht noch aus.

Rhein-Main-Flugrouten: Anhebung des südlichen Gegenanflugs um 300 m in Kraft getreten

Seit März 2011, bereits vor Eröffnung der neuen Nordwestlandebahn, hören es die Egelsbacher und die Erzhäuser Bürger: die Flugroute des sog. südlichen Gegenanflugs zum Rhein-Main-Flughafen wurde nach Süden verlegt und führt sowohl bei Ost- als auch bei Westbetrieb zum großen Teil mitten durch die Ortslagen. Diese Maßnahme wurde mit notwendigen Anpassungen aufgrund der anstehenden Eröffnung der neuen Landebahn begründet.

Die FLAG-E reichte bereits im Juni 2011 beim hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier eine Protest-Liste mit etwa 1.700 Unterschriften allein aus Egelsbach ein. Es wurde zeitgleich auch bei der DFS im August 2011 in einem Gespräch mit Vertretern der FLAG-E und mit persönlicher Unterstützung des Landrats Oliver Quilling danach gefragt, ob diese Südverlegung wirklich notwendig sei, ob sie vom Verfahren her ordnungsgemäß zustande gekommen sei und ob Alternativen bestünden.

Aufgrund der massiver Proteste in der gesamten Region um den Flughafen Rhein-Main wurde vom Forum Flughafen & Region im September 2011 eine „Task Force Flugwegoptimierung“ eingesetzt. In diesem Gremium saßen u.a. Vertreter der DFS, der Fluglärmkommission, des Landes Hessen, der Fraport AG und der Lufthansa. Die Task Force stellte im März 2012 einen Katalog von Einzelmaßnahmen als Ergebnis ihrer Beratungen vor.

„Allianz für Lärmschutz 2012“

Neben zahlreichen anderen Versuchen, die lärmbelasteten Bürger um den Flughafen zu entlasten (z.B. die Anhebung des Anflugwinkels auf die NW-Landebahn), wurden von der Hessischen Landesregierung und der Luftverkehrsbranche aus den Vorschlägen der Task Force als Maßnahmen für den Bereich des sog. südlichen Gegenanflugs (der u.a. Egelsbach und Erzhausen betrifft)  beschlossen („Allianz für Lärmschutz 2012“):

  • Steigerung der Überflughöhen auf den Gegenanflugstrecken um mindestens 1.000 f (ca. 300 m) von 4.000 f (1.200 m) auf 5.000 f (1.500 m).
  • Optimierung der CDA-Profile (kontinuierlicher Sinkflug mit wenig Schub, erwartete Lärmentlastung bereits 20 km vor der Landeschwelle)
  • Monitoring dazu und Auswertung der Auswirkungen der Maßnahmen

Im einzelnen bedeutet die Steigerung der Anflughöhen auf dem Gegenanflug, dass 90 % der Luftfahrzeuge in der Durchschnittshöhe 1.000 f (ca. 300 m) höher fliegen sollen. An vier Punkten sollen feste Minimumhöhen eingehalten werden (S. 22 Abschlussbericht der Task Force).  Durch Messungen soll die Wirksamkeit dieser Lärmminderungsmaßnahme nachgewiesen werden.

Seit 18. Oktober 2012 wird die Steigerung der Anflughöhen nun tatsächlich in der Praxis umgesetzt. Welche Auswirkungen diese Veränderung haben wird, soll von der DFS ausgewertet werden. Erste Messberichte sollen bereits im November 2012 vorliegen. Es wird von der DFS selbst vorab erwartet, dass sich Auswirkungen auf die Bereiche Kapazität, Fluglärm und Flugweglänge ergeben werden.

Nach den Auswertungen der Messstation der FLAG-E (unser „Himmelsohr“) und auch nach den offiziellen Aussagen der DFS wurde jedoch von Anfang an der überwiegende Teil der Luftfahrzeuge auf den Gegenanflügen deutlich oberhalb dieser niedrigsten Betriebshöhen (also oberhalb von 5.000 f) geführt.

Aus den Flugspuren kann man außerdem erkennen, dass an manchen Tagen eine lateral weiter nach Süden verschobene Variante geflogen wird. Es ist nicht auszuschließen, dass die DFS hier versucht, Alternativen auszutesten, für den Fall, dass der Verwaltungsgerichtshof (aufgrund der Klage der Gemeinde Egelsbach gegen die neue Routenführung) den aktuellen Überflug verbietet und ausgewichen werden muss. Das entspricht auch deren Aussage, dass Routen nie endgültig bzw. in „Stein gemeißelt“ sind, sondern ständig optimiert werden.

Keine Flugroute ist „in Stein gemeißelt“.

Diese kleinen Verbesserungen bei der Belastung rund um Egelsbach und Erzhausen sind auch deshalb zustande gekommen, weil sich hier viele Menschen aktiv über die stärkere Fluglärmbelastung beschwert und mit konstruktiver Kritik auf die Verantwortlichen in der Politik und den Behörden gewandt haben. Und immerhin: ein dauerhaft eingesetztes Gremium, die Expertengruppe Aktiver Schallschutz, soll sich um ständige Verbesserungen des gesamten Anflugsystems bemühen.

Abzuwarten bleibt, was die im April 2012 eingereichte Klage der Gemeinde Egelsbach vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof gegen die Verlegung des südlichen Gegenanflugs bewirken wird. In diesem Verfahren trägt die Gemeinde Egelsbach vor, dass es auch nach Eröffnung der neuen Landebahn durchaus Alternativen für die gewählte neue Gegenanflug-Streckenführung gegeben hätte.

Als weitere, langfristige Maßnahme neben der Anhebung des südlichen Gegenanflugs soll zur Reduzierung der Lärmbelastung in der Region versucht werden, die vertikalen Profile abhängig von der Länge des Gegenanflugs zu flexbilisieren. Also: wer weit fliegen muss soll hoch fliegen. Dies soll auch durch einen kontinuierlichen Sinkflug erreicht werden (Maßnahme 5 der Task Force, siehe Abschlussbericht).

Was haben die Proteste bisher bewirkt ?

Fazit: Was haben die bisherigen Proteste der Region um den Rhein-Main-Flughafen bewirkt ? Die Verantwortlichen versuchen, den Luftraum in der Region so neu zu ordnen, dass Menschen vom Lärm entlastet werden. Das kann beim Endanflug auf die Landebahnen kaum gelingen. Beim südlichen Gegenanflug, der auch die Region Egelsbach/Erzhausen betrifft, bestehen da noch eher Spielräume. Die Anhebung um 1000 f schöpft einen Teil dieses Spielraums aus. Faktisch führt die Anhebung aber kaum zu einer hörbaren Entlastung, da die Maschinen den Korridor, der ihnen von der Flughöhe an dieser Stelle zur Verfügung steht, bereits bisher selten nach unten hin ausgenutzt haben.

Und eines ist ganz klar: die zu erwartende steigende Anzahl der Flugbewegungen in den nächsten Jahren wird dadurch auch nicht verhindert.