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Flugplatz Egelsbach

Der Verkehrslandeplatz Frankfurt-Egelsbach ist mit ca. 78.000 Flugbewegungen pro Jahr der verkehrsreichste Flugplatz Deutschlands. Er ist gemäß Luftverkehrsgesetz (LuftVG) der allgemeinen Luftfahrt gewidmet und wird von Privatflugzeugen, Hubschraubern und Geschäftsfliegern genutzt. Eine Verlängerung der Piste um 410 m erfolgte im Jahr 2004 (Pressestimmen). Der Flugplatzbetrieb erfolgt auf der Grundlage des Planfeststellungsbeschlusses aus dem Jahr 2002.

Die zur Zeit gültigen Öffnungszeiten sind täglich von 7:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Linien – oder Charterverkehr ist derzeit nicht gestattet.

Der Flugplatz Egelsbach wird betrieben von der Hessischen Flugplatz GmbH (HFG). Seit März 2009 hält die NetJets Luxembourg Holding Company S.à.r.l. (NetJets)  80 % der GmbH-Anteile und ist damit Mehrheitsgesellschafter. NetJets kaufte die Anteile am Flugplatz vom Kreis Offenbach, den Stadtwerken Langen und den Stadtwerken Offenbach. Minderheitengesellschafter sind die Stadt Langen und die Gemeinde Egelsbach. Erfolgreiche Bürgerentscheide in Langen und Egelsbach verhinderten im September 2009 den Verkauf dieser kommunalen Anteile zunächst für drei Jahre.

NetJets sorgte sofort im März 2009 als neuer Mehrheitsheitsgesellschafter dafür, dass der HFG-Gesellschaftervertrag grundlegend geändert wurde.

Seit dem Einstieg des neuen Mehrheitsgesellschafters NetJets bei der Flugplatzbetreibergesellschaft HFG im März 2009 befürchten viele Bürgerinnen und Bürger der an den Flugplatz angrenzenden Gemeinden, dass es mittelfristig zu einem Ausbau des Flugplatzes Egelsbach kommen wird. Die Aussagen von NetJets selbst sind Grundlage für diese  Befürchtungen. Bereits im Flugplatzentwicklungsvertrag, den NetJets beim Einstieg in die HFG mit den bisherigen kommunalen Betreibern abgeschlossen hat, wird im Rahmen einer Entwicklung des Flugplatzes eine Verlängerung  der Bahn um 300 m angedacht. Dies hätte auch eine Verlegung des Hegbachs und der Wolfsgartenallee zur Folge.  Ein derartiger Ausbau wäre mit einer Erhöhung des äquivalenten Dauerschallpegels von derzeit 55 dB(A) auf 57 dB(A) verbunden.

Entwicklung der Flugbewegungen